Integration von unten: islamische Friedhofsabteilungen zwischen bürgerlicher Bestattungskultur und multikulturellem Friedhofskonzept

(Dieser Artikel ist ein Auszug der Magisterarbeit „Integration von unten – gegenwärtige Perspektiven islamischer Bestattungen in Berlin“)

Islamische Friedhofsabteilungen werden heute vielerorts noch als Sonderfall wahrgenommen. Angesichts der noch eher bescheidenen islamischen Bestattungszahlen ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Doch kann allein schon das Vorhandensein von Bestattungsflächen für Muslime als Gradmesser für eine sich allgemein verändernde Bestattungskultur gewertet werden. Bisher mussten sich islamische Friedhofsabteilungen in bestehende Strukturen einfügen, und islamische Beisetzungen fanden bis in die jüngste Vergangenheit hinein innerhalb gegebener Ordnungsvorstellungen statt. Doch ist seit einer Reihe von Jahren in Deutschland ein deutlicher Trend hin zu einer epochalen und fundamentalen Änderung der gesamten Bestattungskultur zu beobachten. So mündet die Entwicklung der Trauerkultur von der Säkularisierung des Todes im 19. Jh. in einen Prozess der deutlichen Individualisierung des Sterbens in der Gegenwart. Islamische Beisetzungspraxis in Deutschland bewegt sich heute zwischen den gewachsenen Strukturen bürgerlicher Bestattungskultur und den jüngsten Entwicklungen hin zu einem multikulturellen Friedhof der Zukunft. Diese Entwicklung gibt die gegenwärtigen Rahmenbedingungen vor und ist noch nicht einmal zu einem vorläufigen Abschluss gekommen. Dabei sind gegenwärtige Friedhofsstrukturen nicht ohne diese vorangegangene Entwicklung zu verstehen.

Der bürgerliche kommunale Friedhof ist keine Selbstverständlichkeit. Er verdankt seine Existenz einem weitgehenden Säkularisierungsprozess der gesamten Gesellschaft in Verbindung mit veränderten hygienischen und gestalterischen Vorstellungen. Erst seit dem Ende des 18. Jh. wurde den Kirchen das Bestattungswesen zunehmend aus den Händen genommen und der Staat griff zum Teil gegen heftige kirchliche Widerstände aus medizinischen, politischen und wirtschaftlichen Gründen ein. Bis dahin oblag der Friedhof fast ausnahmslos der christlich-mittelalterlichen Bestattungskultur.

Dies bedeutete, dass Bestattungen innerhalb der Stadtmauern in der Nähe der Kirchen stattfanden. Außerhalb der Stadtmauern fanden die nicht ehrenhaften Beisetzungen statt. Gesellschaftlich Marginalisierte, wie Selbstmörder, Hingerichtete, Ehebrecher, Angehörige „unehrlicher Berufe“, Seuchenkranke und auch Andersgläubige fanden hier ihre letzte Ruhe. Nun jedoch wurden Friedhöfe generell außerhalb der Stadtmauern angelegt, auch wenn sie im Zuge weiterer Stadtentwicklung schnell wieder umbaut wurden.1

Doch soziale Strukturen und gesellschaftliche Segmentierung sollten auch nach dem Tode weiterhin Bestand haben. Das „gemeine Volk“ wurde stets in Reihengräbern mit begrenzter Ruhezeit in der Folge des Sterbedatums beigesetzt. Wohlhabende Bürger konnten sich ein repräsentatives Wahlgrab mit unbegrenzter Ruhezeit leisten. Doch mit der Übernahme der Verwaltung durch die Stadt kam es zu einer Neuerung: Es wurden nun auch Angehörige verschiedener Konfessionen nebeneinander bestattet.2

Der Friedhof hatte den Ansprüchen eines zunehmend technisierten und rationalisierten Umgangs mit den Toten als kommunale Zweckeinrichtung ebenso zu genügen, wie den Bedürfnissen einer bürgerlichen Kultur nach einer Ästhetisierung des Todes. Auch die sich nun entwickelnde Grabgestaltungs- und -pflegekultur ist nicht ohne das sich entwickelnde bürgerliche Selbstverständnis zu verstehen. Denn mit der Einführung der Reihengräber, die allein aus Platz- und Hygienegründen streng nach der Reihenfolge des Todes belegt wurden, waren längst nicht alle gesellschaftlichen Schichten zufrieden zu stellen. Zu groß war das Bedürfnis nach gesellschaftlicher Repräsentation, familiärer Bindung und Vereinigung der Familienmitglieder über den Tod hinaus. So gab es auf bürgerlichen Friedhöfen von Anfang an auch private Wahlgräber, deren Preise sich nach der unterschiedlichen Lage richteten. Waren einfache Reihengräber meist nur mit schlichten Holzkreuzen bezeichnet, entwickelte sich auf den Gräbern derer, die es sich leisten konnten, eine individuelle Gestaltungskultur, welche durch Berufs- und Standeszeichen Bezug nahm zum gesellschaftlichen Rang, den die verstorbene Person einnahm.3

Doch was sich zunächst wie eine Individualisierung der Trauer ausnahm, bekam im Lauf des 19. Jh. zunehmend den Charakter der Vereinheitlichung und Standardisierung. Die Industrialisierung machte auch vor den Toren der Friedhöfe nicht halt. Noch Ende des 18. Jh. wurden alle Grabmäler kunstvoll von Hand hergestellt. Ein Jahrhundert später konnten vorgefertigte Eisenkreuze, Grabsteine, Grabeinfassungen und Plastiken preiswert aus dem Katalog bestellt werden. Bis zum ersten Weltkrieg wurden Friedhöfe mit industriell hergestellten Erzeugnissen nahezu überflutet, so dass der regionale Charakter durch die zunehmende Monotonie billiger Massenartikel gänzlich verloren zu gehen drohte.4

Dieser Umstand führte nach dem Ersten Weltkrieg zur sogenannten „Friedhofsreformbewegung“, welche sich unter der Federführung von Bildhauern, Steinmetzen und Natursteinlieferanten, aber auch kommunalen Beamten gegen die industrielle Fertigung von Grabmälern wandte und nicht ohne eigene wirtschaftliche Interessen die Verwendung von Natursteinen und Unikaten forderte. Doch die Ansätze der Friedhofsreformbewegung waren grundsätzlicher Natur. Sie gewann dermaßen an Einfluss, dass ihre Gestaltungsvorstellungen bald prägend für die Friedhofslandschaft in Deutschland wurden. Vielerorts gehen noch heute Gestaltungsvorstellungen, in die sich auch muslimische Grabfelder einfügen müssen, auf diese Bewegung zurück. Anhand der Geschichte und den Vorstellungen dieser Bewegung kann ebenso gezeigt werden, dass etwa muslimische Vorstellungen hinsichtlich Gestaltung und Pflege von Grabstätten eben nicht einer jahrhundertealten gewachsenen „christlichen“ oder „abendländischen“ Tradition entgegenstehen. Die heute vielerorts vorherrschende und als „normal“ empfundene Auffassung von Grabgestaltung und Pflege hat selbst eine relativ junge Geschichte. Ebenso können sich Vorstellungen betreffend Bestattung und Trauer in kurzer Zeit verändern.

Doch woran entzündete sich der Protest dieser Bewegung genau? Der Unmut der Reformer wurde nicht nur durch die vielerorts verwahrlosten Anlagen hervorgerufen, die den übertrieben prunkvollen bürgerlichen Friedhöfen häufig gegenüber standen. Ihre Kritik richtete sich vor allem an die Gestaltung der Grabstätten im einzelnen und die mangelnde ästhetische Qualität industriell gefertigter Massenware. Gebrandmarkt wurden kitschige sogenannte Galvanoplastiken ebenso wie Glasapplikationen kleiner Sandsteingrotten, künstliche Felsen oder Baumrinde, Unter-Glas-Photos von Verstorbenen und sonstige Beispiele zeitgenössischen Kleinschmucks und Zierrats.5

Insbesondere sollte jedoch die uneinheitliche willkürliche Gestaltung nebeneinander liegender Grabstätten und die vom wildwüchsigen Individualismus geprägte Grabmalkultur des Kaiserreichs mit ihren „pompös-historischen Monumenten städtischer Oberschichten“6 in die Kritik geraten.7

Als „sepulkrale Alternative“8 bevorzugten die Reformer zunächst zwar individuelle aber in echter Handwerkskunst gestaltete Grabmäler unter Verwendung heimischer Materialien, um den Siegeszug der Grabsteinindustrie zu bremsen. Doch daneben bemühten sich die Reformer auch um ganz neue Ansätze der Friedhofsgestaltung insgesamt. Immer mehr rückte die Forderung in den Mittelpunkt, das einzelne Grabmal grundsätzlich der Gesamtanlage unterzuordnen, um so ein Höchstmaß an Homogenität gegenüber individualistischem Wildwuchs zu erreichen. Dazu wurde eine einheitliche entsprechend angepasste Formgebung verlangt.9 Der Münchner Waldfriedhof wurde mit seinen neu entworfenen rigiden Grabmalvorschriften zum viel zitierten Vorbild für Friedhofsverwaltungen deutschlandweit.10 Hinzu kam, dass die notwendig gewordenen Massengräber für die vielen Kriegstoten des Ersten Weltkriegs ergänzend zu den Vorstellungen der Reformer aus ganz pragmatischen Gründen eine gewisse Uniformität in der Friedhofsgestaltung nahelegten.11 Deshalb wurden grundlegend klar strukturierte geometrische Formen bevorzugt. In diesem Sinne kann man gerade von der deutschen Friedhofskultur dieser Zeit sagen, dass sie die Etablierung einer echten Parallelgesellschaft im Sinn hatte.

Die Friedhofsreformbewegung erlangte derart an Einfluss, dass sie im Jahre 1921 organisatorisch in den „Reichsausschuß für Friedhof und Denkmal e.V.“ mündete. Ziel dieses Ausschusses war die Erarbeitung einer Musterfriedhofsordnung, welche in Deutschland zur Rechtsgrundlage für die einheitliche Gestaltung der Friedhöfe werden sollte. Entgegen der ursprünglichen Intention, das handwerkliche Unikat zu fördern, rückte die Typisierung der Grabmäler immer mehr in den Mittelpunkt. Der Typ der Stele wurde zur allgemein propagierten Grabmalform, welche sich nun ebenfalls seriell beliebig vervielfältigen und kombinieren ließ. Da in größerer Stückzahl gefertigte Grabmale auch für einkommensschwache Bevölkerungsteile erschwinglich wurden, kam diese Entwicklung letztlich wiederum der Grabmalindustrie entgegen.12

Das Einzelgrab wurde immer mehr zum Teil eines gesamten Organismus. Individuelle Grabbepflanzung sollte eingeschränkt und zum Teil durch die Friedhofsverwaltung vorgenommen werden. Anpflanzungen wurden formgerecht gestutzt und der korrekte Schnitt bis auf den Zentimeter vorgegeben. 13

Diese Typisierung und Standardisierung von Gräbern konnte von einem Teil der Reformer auch mit Verweis auf die Aushebung von Klassenunterschieden als „sepulkraler Ausdruck einer Demokratisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse“14 gefeiert werden. Sie spiegelte dabei gesamtgesellschaftliche Phänomene wieder und war eingebunden „(…) in umfassende von großem Konfliktpotential gekennzeichnete Tendenzen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft, Städteplanung und Wohnungsbau, Architektur und Design“15. Insbesondere die Parallelen zum Wohnungsbau der 20’er Jahre sind hier bezeichnend. Der Mensch wurde nach Norbert Fischer als bloßes Teil eines Räderwerks betrachtet und dessen „Privatsphäre architektonisch rationalisiert“16. Wohnungen wurden so zu Waben eines größeren Ganzen. Doch waren es auch ganz reale Aspekte, welche den Trend zu einer Formierung der Massen beförderten. Hohe Bodenpreise erzwangen in den Kommunen einen wirtschaftlichen und rationalen Umgang mit Bestattungsflächen.17

Doch gab es in der Bestattungskultur auch ganz andere, neue Tendenzen: In der Zeit der Weimarer Republik gewann erstmals auch die Feuerbestattung für eine nennenswerte Zahl von Bestattungen an Bedeutung und trug somit zu einer gestiegenen Vielfalt an Bestattungsformen bei. Diese einst unter Karl dem Großen verbotene Form der Beisetzung konnte erst im ausgehenden 19. Jh. aufgrund seiner hygienischen und praktischen Vorzüge wieder an Popularität gewinnen. Die Entwicklung moderner Krematorien, die Propagierung dieser Bestattungsart durch Freidenker, neu gebildete Feuerbestattungsvereine und letztlich die Kostenvorteile sorgten dann aber erst in der zweiten Hälfte des 20. Jh. dafür, dass sich ein wachsender Teil der Bevölkerung, vor allem eher kirchenferner Schichten der Arbeiterschaft, für diese Bestattungsweise entschied. Für das Thema „islamische Bestattungen“ haben Feuerbestattungen allerdings nur in so weit Bedeutung, dass Urnengrabanlagen in zunehmendem Maße prägend für heutige kommunale Friedhofsanlagen wurden, in welche sich muslimische Gräber heute einfügen.

Die Ideen der Friedhofsreformbewegung fanden auch in der Zeit des Nationalsozialismus großen Anklang und wurden im Sinne der neuen Ideologie fortgeführt. 1937 erarbeitete der „Reichsausschuß für Friedhof und Denkmal“ die „Richtlinien für die Gestaltung des Friedhofs und Musterfriedhofsordnung“. Nun wurden die Vorstellungen der Reformer als reichsoffizielle Vorgaben verwirklicht. Zwar waren die Richtlinien damit kein Gesetz, doch erhielten sie amtlichen Charakter, so dass sie faktisch den Friedhofsverwaltungen als Vorbild dienten.18 Was als Protest gegen billige kitschige Massengüter begann und Raum schaffen sollte für den Ausdruck individueller Trauer, hatte nun die Volksgemeinschaft zu erhalten und das volkstümliche Wesen zum Ausdruck zu bringen. 1941 forderte eine Ergänzung dieser Richtlinien: auch die Materialien – heimische Natursteine, Holz und Eisen – sollten „deutsches Wesen“ und „deutsche Art“ ausdrücken.19

Die Richtlinien von 1937 blieben auch nach dem Zweiten Weltkrieg weiterhin gültig, auch wenn die beiden deutschen Staaten im geteilten Deutschland in der Friedhofskultur bald eigene Wege gehen sollten. Doch setzte in beiden Teilen Deutschlands zunächst eine Diskussion um die Friedhofskultur ein, welche darauf bedacht war, die Ansätze der Reformbewegung zu bewahren. Dem als hemmungslos empfundenen Individualismus und einem Zerfall von Gemeinschaft und Tradition sollte ebenso entgegengewirkt werden wie dem Kitsch der Massenproduktion. Soziale und persönliche Unterschiede galt es zu nivellieren.20 Ein gemeinschaftlicher Ausdruck galt als übergeordnetes Gestaltungsziel, in der Grabstättengestaltung sollte Schlichtheit und Zurückhaltung herrschen und dem Individualismus und der Repräsentationskultur Einhalt geboten werden. Nicht zu vergessen dienten diese Vorstellungen auch der Förderung des heimischen Handwerks.21 Die Ideen der Reformbewegung wurden in der BRD von der 1951 gegründeten „Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal“ als ideeller Nachfolgeorganisation des Reichsausschusses ausdrücklich befürwortet.22 In Ostdeutschland übernahm zunächst der „provisorische Arbeitskreis für Friedhofsgestaltung“ und später das „Institut für Kommunalwirtschaft“ die Federführung.23

Doch zunehmend machten sich im geteilten Deutschland auch Unterschiede der Trauerkultur bemerkbar. In den 60‘er Jahren ermöglichte ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts mit Bezugnahme auf das Recht der freien Entfaltung der Persönlichkeit auch über den Tod hinaus die Rückkehr zu einer individuellen Grabstättengestaltung. Dieses führte 1966 in Westdeutschland im Rahmen einer neuen Musterfriedhofsordnung zur Einführung des „Zwei-Felder-Systems“, welches jeweils einen Bereich des Friedhofs weiterhin der strengen Reglementierung unterliegen lässt, jedoch mindestens einen Friedhof der Stadt verpflichtet, einen kleineren Teil für eine freiere Gestaltung vorzubehalten.24

In der DDR beginnt die Ideologie seit den 60‘er Jahren, auch auf dem Friedhof Einzug zu halten. Sozialistisches Menschenbild und kollektives Element sollten gestärkt werden. Der Gedanke von „Gräbergemeinschaftsanlagen“ kommt auf. Auch auf individuelle Grabzeichen zu verzichten, wurde diskutiert.25 In der DDR wurde 1967 eine Musterordnung erlassen. Neu war hier, dass konsequent die Feuerbestattung und die damit zusammenhängende Grabform der anonymisierten Urnengemeinschaftsanlage propagiert wurde.26

Die Möglichkeit, auf deutschen Friedhöfen nicht nur individuell seiner Trauer Ausdruck zu verleihen, sondern auch besondere religiöse oder weltanschauliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen, ist das Ergebnis einer Entwicklungsgeschichte der jüngsten Vergangenheit. Erst seit den 70‘ er Jahren macht sich in der BRD eine Vielfalt der Bestattungsformen bemerkbar. Neben den Wunsch nach individueller Gestaltung einerseits tritt andererseits auch das verstärkte Bedürfnis nach einer Anonymisierung des Todes. Eine Zunahme anonymer Bestattungen auf schlichten Rasenflächen zeichnet sich ab, und das Erscheinungsbild des Friedhofs beginnt sich zu ändern. Kostengründe und veränderte Familienstrukturen mögen hier einen Ausschlag gegeben haben.27 Doch auch Bestattungen in Gemeinschaftsgrabanlagen, in denen nicht das Einzelgrab kenntlich gemacht ist, sondern die Gemeinschaftsanlage als Ganzes mühevoll gestaltet wird, findet zunehmend Zuspruch. Eine anderer zu beobachtender Trend ist die zunehmende Naturverbundenheit in Form von „Friedwäldern“. Die Asche der verstorbenen Person wird an einem Baum beigesetzt. Das Grab bekommt also einen individuellen Ort, auf Grabzeichen wird aber verzichtet. 28

Zu Beginn des 21. Jh. ist die Friedhofskultur in Deutschland in einem nie dagewesenen Wandel inbegriffen. Gesellschaftliche Veränderungen setzen sich auch nach dem Tode fort. So ist derzeit eine durchgreifende Partikularisierung der Lebenswelten festzustellen, welche auch vor dem Friedhof nicht halt macht. Individualität, Flexibilität, Pluralität und Mobilität sind nicht nur Schlagworte in der Arbeitswelt. Längst findet eine Vielzahl individueller Lebensstile jenseits althergebrachter funktionaler Routine auch auf dem Friedhof Raum zur Entfaltung. Für den Friedhof heißt dies: waren früher traditionelle Grabstätten und Grabmäler Repräsentanten der Trauerkultur, so hat die Bedeutung „fester Orte“ längst abgenommen.29 Auch das Erscheinungsbild hat sich in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt. Monumentale bürgerliche Familiengräber gehören der Vergangenheit an. Nun prägen anonyme Rasenflächen einen großen Teil der Friedhofsfläche. Diese Form der Beisetzung ohne individuelles Erinnerungszeichen hat sich in Deutschland mittlerweile als reguläre Bestattungsform etabliert.30 Allerdings existiert in dieser Hinsicht ein deutliches Nord-Süd-Gefälle. Ähnlich wie bei der Feuerbestattung spielen hierbei auch konfessionelle Fragen eine entscheidende Rolle.31

Auch auf dem Friedhof machen sich Einflüsse aus dem Ausland bemerkbar. Der Friedwald ist eine Entwicklung aus der Schweiz, wo eine Beisetzung der Asche keinem „Friedhofszwang“ unterliegt.32 In England ermöglichen die „green burials“ in ähnlicher Form eine naturnahe Bestattung. In den Niederlanden ist das Spektrum der Bestattungskultur vielfältiger als im Nachbarland Deutschland. Die Gemeinden sind in der Gestaltung der Bestattungsflächen frei. Das Bestattungsrecht ermöglicht sogar die Mitnahme der Totenasche nach Hause sowie die Verstreuung der Asche in der freien Natur oder vom Flugzeug aus über dem Meer. Auch der Ablauf einer Beisetzung wird zunehmend individualisiert und vermehrt im privaten Rahmen ohne professionelle Bestattungsunternehmen vorgenommen.33

Wie schnell sich die Einstellung der Bevölkerung hinsichtlich der Bestattungsbräuche ändern kann, zeigt eine von der Verbraucherinitiative „Aeternitas e.V.“ in Auftrag gegebene Umfrage bei Infratest aus dem Jahre 2007: demnach wünschen sich nur noch 51% der Bevölkerung eine der traditionellen Beisetzungsformen – Erd- oder Urnengrab – für die eigene Beerdigung. 1998 lag der Anteil noch bei 87%, 2004 bei 62%.34

In Deutschland werden derzeit die Voraussetzungen für einen Wandel erst noch geschaffen. Bisher standen diesem die strengen Reglements im Wege, welchen die Friedhofs- und Bestattungskultur im 20. Jh. unterworfen war. Der funktionale Reisbrettfriedhof mit bürokratisch strengen Gestaltungsvorschriften, auf dem selbst Breite, Höhe und Gestalt der Grabsteine sowie Material und Schrift genau vorgegeben ist, wird schon bald der Vergangenheit angehören. Da die besonderen Grabmalvorschriften von Juristen längst als obsolet eingestuft werden, scheint die derzeit vielerorts praktizierte „Zwei-Felder-Wirtschaft“ ihre Grundlage zu verlieren.35

Auch wirtschaftliche Aspekte sprechen für ein fundamentales Umdenken in der Bestattungskultur. Aufgrund rückläufiger Bestattungszahlen und der zunehmenden Anzahl von Rasen- oder Gemeinschaftsgräbern steigt der Anteil ungenutzter Bestattungsflächen. Dies wirft die Frage nach alternativer Nutzung und Unterhaltung pietätbehafteter Flächen auf. 36

Eines dürfte deutlich geworden sein: auf dem Friedhof muss sich in Zukunft etwas bewegen. Das deutsche Friedhofswesen steht nach Ansicht von Norbert Fischer vor entscheidenden Weichenstellungen. So schüfe etwa eine Aufhebung des Friedhofzwangs für Aschebeisetzungen gänzlich neue Rahmenbedingungen. Allen Unkenrufen zum Trotz, die einen Verfall der Bestattungskultur beklagen, wird es absehbar zu völlig neuen Ausdrucksformen von Tod, Trauer und Erinnerung kommen. Individualistische Konzepte werden sich nicht mehr nach der gewohnten funktionalen bürokratischen Routine richten.37

Zu einem wird eine neue Friedhofskultur von einer neuen Offenheit und einem reflektierten Umgang mit den Themen Tod und Bestattung führen. Zum anderen kommen ganz neue Bestimmungsfaktoren zum Tragen: die multisoziale, multikulturelle und multireligiöse Ausdifferenzierung der Gesellschaft.38 In Hinblick auf islamische Friedhofsabteilungen lässt sich die These wagen, dass diese längst keine Randexistenz mehr führen, sondern in der Mitte dieser Entwicklung angesiedelt sind. Islamische Bestattungen in Deutschland sind eben nicht mehr nur Ausdruck einer „fremden“ Alltagskultur. Sie sind längst Teil einer gewachsenen Vielfalt der eigenen Kultur und Lebensrealität geworden. Sie lassen sich auf dem Friedhof konkret verorten als Teil einer größeren Gesamtentwicklung der eigenen Gesellschaft. Diese führt gegenwärtig zu einer größeren Vielfalt individueller kultureller Ausdrucksformen. Ob der Friedhof als traditioneller Ort der Trauerkultur diese divergierenden Tendenzen noch bewältigen kann? Norbert Fischer stellt fest:

Die Entwicklung einer „Kultur der Differenzen“ verlangt in immer stärkerem Maße – und sei es in partikularen, nur zeitweilig existierenden Subkulturen – Raum für eigene Aktionsräume und weitgehende Partizipationrechte an deren Ausgestaltung“39

Die Verdrängung des Todes in modernen Gesellschaften ist eine häufig geäußerte These. Einerseits mag es so sein, dass die erfolgte Rationalisierung und Bürokratisierung des Todes im modernen Gesundheitswesen den Menschen ihren Tod aus den Händen genommen und zu einer Unfähigkeit geführt hat, den Tod eigenständig zu verarbeiten.40 Andererseits entsteht auch viel Neues. Festzustellen sind anhaltende Säkularisierungstendenzen, eine damit zusammenhängende Entritualisierung und eine Abkehr vom Friedhof als Ort der Trauer. Wurden früher zeremonielle Abläufe vollständig an Kirchen oder Bestattungsunternehmen delegiert, entstehen heute Mischformen und „Patchwork-Rituale“41, die nicht delegierten Elementen einen höheren Stellenwert einräumen. So ist auch diesseits und jenseits tradierter Wege ein neuer reflektierter Umgang mit dem Tod zu beobachten: einzelne Gruppen formulieren ihre ganz eigenen Formen der Trauerkultur und partikularisierte Einzelthemen rücken in das öffentliche Bewusstsein. Seit den 80‘er Jahren macht die Hospizbewegung von sich reden, werden auf Friedhöfen Gemeinschaftsgrabanlagen für AIDS-Tote eingerichtet, oder etwa eingefordert, Bestattungsmöglichkeiten auch für Fehlgeburten zu schaffen. 42

Eine Branche, welche diese Entwicklung vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht zu spüren bekommt, ist die der Sargherstellung. Waren Sarg und Grabmal bisher „das entscheidende Prestigesymbol in der Bestattungskultur“43 gewesen, hält mittlerweile neben preisgünstigen Importen die in der Schweiz entwickelte „Peace Box“ als umweltfreundlicher und preiswerter Papp- oder Ökosarg in deutschen Gräbern Einzug. Die Sargfrage wird demnächst im Mittelpunkt der Diskussion nicht nur im Hinblick auf muslimische Beisetzungen stehen. Wird der „Sargzwang“ aufgehoben, wird auch bei anderen Bestattungen die Frage nach der Notwendigkeit des Sargs überhaupt auftauchen.44 Sollte auch noch der Friedhofszwang für Aschebeisetzungen aufgehoben werden, brächen die in den 20‘er Jahren begonnenen Reglementierungen vollständig auf und es entstünde eine Vielzahl neuer sepulkraler Orte.

Welche Aufgabe hat also ein Friedhof der Zukunft? Kann ein kommunaler Friedhof den unterschiedlichsten Bedürfnissen der Bevölkerung überhaupt noch gerecht werden? Wäre es nicht an der Zeit, die Potentiale eines Friedhofs ganz neu zu formulieren? Die Verbraucherinitiative Aeternitas e.V. zum Beispiel nimmt in ihrer „Projektstudie 2000“ auch auf die Bestattungskultur von eingewanderten Mitbürgern Bezug:

Auch wird man Organisation, Lage, Größe und Gestalt zukünftiger Beisetzungsstätten kaum richtig erfassen, wenn man die Tendenzen zur multikulturellen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland unterschlägt. Die Bundesrepublik ist seit den frühen 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ein Einwanderungsland und auch der Erhalt der Einwohnerzahl von 80 Mio. in den nächsten 20 Jahren wird auf der Zuwanderung und dem familialen Zuwachs von Ausländern beruhen. Diese Veränderungen in der Bevölkerungszusammensetzung werden auch für die Beisetzungsstätten der nächsten Zukunft nicht folgenlos bleiben. So ist beispielsweise davon auszugehen, dass sich die Zahl der Grabfelder für ethnische Zuwanderer auf deutschen Friedhöfen in den großen Städten deutlich ausweiten wird.“ 45

Da ethnische Minderheiten großen Wert darauf legen werden, ihre kulturellen Besonderheiten nicht ohne weiteres aufzulösen, ist es unabdingbar, „im Rahmen zukünftiger Beisetzungsstätten Abteilungen für ethnische Minoritäten anzubieten.“46 Bei größeren Gemeinden eingewanderter Mitbürger mit ausgeprägten Nachbarschaften und sozialen Netzwerken können auch eigene Friedhöfe sinnvoll sein. Jedoch wären hier besondere planerische und gestalterische Ansätze vonnöten, da „solche ethnischen Beisetzungsstätten auch die Gefahr bergen, dass sie wegen erschwerter Zugänglichkeit von der Bevölkerungsmajorität negativ besetzt werden.“47

Aeternitas e.V. macht sich stark für einen Friedhof der Zukunft mit bürgerfreundlichen Verwaltungs- und Selbstverwaltungsstrukturen. Wichtig ist hier die Etablierung eines Kulturbeirates, welcher zwischen den unterschiedlichen Trauerkulturen vermittelt und die Partizipation der einzelnen Gruppen sicherstellt.48 Gerade in Hinblick auf Einwanderer hat die Partizipation an Entscheidungsprozessen große Bedeutung:

Der Pluralismus in unserer heutigen Gesellschaft erschöpft sich nicht in der Ausbildung vielfältiger Lebensformen und Lebensstile in der einheimischen Bevölkerung, er schließt auch die Existenz einer ausländischen Bevölkerung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft ein. Auch diese ethnischen Minoritäten müssen in Zukunft an den Entscheidungen über die Friedhöfe teilhaben können, etwa in dem ihnen zum Ausleben ihrer eigenen kulturellen Identität eigene Bestattungsbereiche für ihre traditionellen Begräbniskulturen zugestanden, sie aber auch in die Entscheidungsprozesse einbezogen und dadurch Benachteiligungen und Diskriminierungen minimiert werden.“49

Mancherorts wird schon an einer Vision gebastelt: Was wie Zukunftsmusik klingt, gewinnt bei Landschaftsplanern und –architekten bereits konkrete Konturen. In den Augen von Michaela Mößler und Monika Wimmer bietet „(…) u.a. die Friedhofsplanung enorme, bisher nicht genutzte Potentiale, in dem man sich die Kultur- und Sozialfunktion der Bestattungsräume zunutze macht.“50 Auf dem Friedhof könnten sich ganz neue Wege auftun, das alltägliche Nebeneinander verschiedener Kulturen so zu gestalten, dass ein Miteinander leichter möglich ist. So werben Michaela Mößler und Monika Wimmer in einer eigenen Studie für den multikulturellen Friedhof als Beitrag zur Integration.51 Er soll als bedürfnisorientierter Gruppenfriedhof Andersdenkenden und –handelnden erlauben, ihre Eigenheiten über den Tod hinaus auszuleben und darzustellen.52 So kann der multikulturelle Friedhof „(…) insbesondere Zuwanderern aus nicht-christlichen Kulturkreisen bzw. ethnischen Gemeinden die Möglichkeit des Kulturerhalts einräumen.“53 Denn eine Diversifikation der Bestattungsbräuche bedeutet nicht gänzlich eine generelle Abkehr von tradierten Bräuchen.

Gerade für Migranten der ersten Generation ist ein Festhalten an tradierten Verhaltensmustern in der Bestattungskultur von großer Bedeutung. Können diese im Aufnahmeland nicht ausgeübt werden, erfährt der Eingliederungsprozeß eine empfindliche Störung, da eine Identifikation mit dem neuen Land erschwert, wenn nicht sogar verhindert wird. Den meisten Menschen gleich ist der Wunsch, ihre Toten ordnungsgemäß zu bestatten. Doch „ordnungsgemäß“ definiert sich für Muslime, Juden, Buddhisten und Hindus eben nicht über die Wertvorstellungen des christlichen Kulturkreises. (…) Es liegt im Interesse der Kommunen, Bedingungen zu schaffen, die Migranten eine Identifikation mit ihrer neuen Heimat erleichtern. (…) Aufgrund ihrer Funktion als „Kulturraum“ eignen sich Bestattungsräume hervorragend dazu, in das weit gespannte Netz integrativer Maßnahmen mit eingebunden zu werden.“ 54

Da Angehörige verschiedener Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen ihren Forderungen nach verbesserten Bestattungsbedingungen immer lauter Ausdruck verschaffen, müssen künftige Friedhofsplanungen den multikulturellen Aspekt berücksichtigen und das Konzept des säkularisierten Kommunalfriedhofs in ein neues Modell transformieren. Dazu bietet gerade der säkularisierte Kommunalfriedhof ausreichend Möglichkeiten, denn schließlich ermöglicht er seit dem 19. Jh. jedem Bürger unabhängig von Konfession und Weltanschauung den Anspruch auf ein „ehrliches“ Begräbnis.55 Zwar hat sich daran auch heute grundlegend nichts geändert, doch fänden nach diesem Konzept die Anhänger verschiedener Religionen, Weltanschauungen, Konfessionen sowie Bekenntnislose gemeinsam dem Gesetz der Reihenbelegung folgend ihre letzte Ruhestätte. Doch

(..) durch diese Verfahrensweise bleibt wenig Raum für persönliche Entfaltung, für die Pflege von Traditionen, für die Durchführung von Riten, die nicht in den vorgegebenen (Zeit-)Rahmen passen. Als Norm gelten die Vorgaben des christlichen Kulturkreises. (…) Und für manche Gläubige – zum Beispiel Muslime – kommt es gar nicht erst in Frage, in direkter Nachbarschaft mit Andersgläubigen bestattet zu werden. Die muslimischen Gemeinden wünschen sich seit langem eigene Friedhöfe anstatt – wie bisher der Fall – separater Grabfelder auf den städtischen Einrichtungen. Ein Bestattungsraum, der sich an den Ansprüchen einer zunehmend heterogenen Gesellschaft orientiert und auf die Integration von Zuwanderern abzielt, sollte jedoch weder zur kulturellen Assimilation beitragen noch Rückzugstendenzen verstärken. Das „multikulturelle Friedhofskonzept“ sieht deshalb einen gemeinsamen, öffentlich zugänglichen Bestattungsraum vor, auf dem ethnisch, religiös und anderweitig motivierten Gruppen eigene Teilbereiche angeboten werden, in denen sie ihre individuelle Bestattungskultur praktizieren können. Der Kulturerhalt bildet eine von drei tragenden Säulen in den Planungsgrundsätzen der Studie. Hinzu kommen Wissensvermittlung und Kommunikation, die sich auch die Sozialfunktion des Friedhofs zu nutze macht. Ein Großteil der Planungsvorschläge zielt darauf ab, Einblicke in die Bestattungstradition anderer Kulturen zu gewähren, Informationen zu vermitteln und auf diese Weise für Verständnis zu werben. Angestrebt wird der Abbau von Barrieren zwischen Andersdenkenden und –handelnden. Dies soll über eine kommunikations- und kontaktfördernde Gestaltung der Bestattungsräume erreicht werden.“56

Dieses Konzept ließe sich als konzeptionelles Lösungsmodell sowohl für die Neuanlage von Friedhöfen verwenden, als auch für die langfristige Umgestaltung bestehender Friedhöfe „zu einer integrations- und kommunikationsfördernden Begräbnisstätte“.57 Neuen Friedhöfen wird eine Struktur konzentrischer Kreise empfohlen. Auf bestehenden Friedhöfen werden frei werdende Überhangsflächen nach und nach vom inneren Bereich nach außen miteinander verzahnt. Durch eine sensible Wege- und Platzgestaltung sollen Einzelelemente der Anlage erschlossen und miteinander verknüpft werden. Ein Rundweg führt mit anschaulich aufbereiteten Informationen durch alle Abteilungen und gibt Einblick in die Bestattungskultur anderer Gruppen. Das ganze soll durch eine Gemeinschaftseinrichtung mit Ausstellungs- und Veranstaltungsraum ergänzt werden, welche von allen Gruppen gleichberechtigt genutzt werden kann.58

1 Vgl. Franken, Lina, Die Geschichte der Friedhöfe in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis Heute, S. 3f, URL.: http://linafranken.blogsport.de/images/DieGeschichtederFriedhoefeinDeutschland.pdf (25.08.2008).

2 Vgl. Franken, Friedhöfe, a.a.O., S. 5.

3 Vgl. Franken, Friedhöfe, S. 4ff.

4 Vgl. Franken, Friedhöfe, S. 12f.

5Vgl. Fischer, Norbert, Vom Gottesacker zum Krematorium – Eine Sozialgeschichte der Friedhöfe in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert, Köln/Weimar/Wien 1996, S. 76.

6Fischer, Gottesacker, S. 76.

7Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 76.

8Fischer, Gottesacker, S. 77.

9Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 78.

10Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 79.

11Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 82.

12Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 83f.

13Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 85.

14Fischer, Gottesacker, S. 87.

15Fischer, Gottesacker, S. 87.

16Fischer, Gottesacker, S. 88.

17Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 88f.

18Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 90f.

19Vgl. Fischer, Gottesacker, S. 91.

20 Vgl. Mönnikes, Jana, Geschichte des Friedhofs – Entwicklung seit dem zweiten Weltkrieg, Dresden 2005, S.1, URL.: http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/fakultaeten/fakultaet_architektur/ila/gla/archiv/frueheresemester/friedhpalmdateien/6entwicklung%20nach%202wk.pdf (25.08.2008).

21 Vgl. Mönnikes, Geschichte, S. 1.

22 Vgl. Franken, Friedhöfe, S. 14.

23 Vgl. Mönnikes, Geschichte, S. 1.

24 Vgl. Franken, Friedhöfe, S. 14.

25 Vgl. Mönnikes, Geschichte, S. 4.

26 Vgl. Mönnikes, Jana, Geschichte, S. 5.

27 Vgl. Mönnikes, Jana, Geschichte, S. 7.

28 Vgl. Mönnikes, Jana, Geschichte, S. 11.

29 Vgl. Fischer, Norbert, Auf dem Weg zu einer neuen Bestattungs- und Friedhofskultur, in: Raum für Tote – Die Geschichte der Friedhöfe von den Gräberstraßen der Römerzeit bis zur anonymen Bestattung, Braunschweig 2003, S. 225.

30 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 225.

31 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 225.

32 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 228.

33 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 228f.

34 Vgl. Artikel: Infratest-Umfrage: Nur noch jeder Zweite wünscht eine traditionelle Bestattung, Aeternitas e.V. (Hg.), URL.: http://www.aeternitas.de/inhalt/news_und_trends/2007_04_05__09_47_16/show_data, Zugriff am: 27.08.2008, S. 1.

35 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 229.

36 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 230f.

37 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 231.

38 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 231.

39 Fischer, Auf dem Weg, S. 231.

40 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 232.

41 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 233.

42 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 232ff.

43 Fischer, Auf dem Weg, S. 234.

44 Vgl. Fischer, Auf dem Weg, S. 234.

45Nohl, Werner / Richter, Gerhard, Friedhofskultur und Friedhofsplanung im frühen 21.Jahrhundert – Bestatten, Trauern und Gedenken auf dem Friedhof, Aeternitas e.V. – Bebraucherinitiative Bestattungskultur (Hg.), Königswinter 2001, S. 106.

46Nohl / Richter, Friedhofskultur, S. 45.

47Nohl / Richter, Friedhofskultur, S. 45.

48Vgl. Nohl / Richter, Friedhofskultur, S. 157.

49Nohl / Richter, Friedhofskultur, S. 127.

50 Mößler, Michaela / Wimmer, Monika, Der multikulturelle Friedhof – ein Beitrag zur Integration, in: Stadt+Grün, Nr. 11/2003, S. 51.

51 vgl. Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 51.

52 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 51.

53 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 51.

54 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 51f.

55 Vgl. Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 53

56 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 53

57 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 54

58 Mößler / Wimmer, Beitrag, S. 54

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