Stoppt den Putin, stoppt den Krieg!


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Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 vor der russischen Botschaft in Berlin gegen die Bombardierung Aleppos. Der Krieg des syrischen Regimes und seines russischen Verbündeten trifft vor allem die Zivilgesellschaft in dem von den Rebellen gehaltenen Gebieten von Ost-Aleppo. Auch eine Gegendemonstration war zu sehen, auf der Menschen Putin für die „Befreiung“ Aleppos dankten. Unter den wenigen Teilnehmer*innen der Gegendemo waren bezeichnenderweise keine Syrerinnen und Syrer auszumachen.

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2 Antworten auf “Stoppt den Putin, stoppt den Krieg!”

  1. Erst mal : Frõhliche Weihnachten, Herr Rode.
    Der Marsch nach Aleppo ist schon lange im Sande verlaufen, die Lage in Syrien ist so weit gebessert, dass die Pro Assad Syrer in großer Zahl in die Provinz Aleppo zurück gewandert sind. Die in Deutschland angekommenen haben ein Problem damit, weil viele von ihnen sich dem Wehrdienst entzogen haben. Dennoch haben sie die Möglichkeit, in Syrien wieder ein neues Leben zu beginnen, wenn sie sich einer Untersuchung durch die Rekonziliation unterziehen.
    Für Ihre Unterstützung der Syrer wäre es gut, die Zustände in dem Land zu untersuchen und dann eine vernünftige Rückwanderung zu bewirken.
    Alle Vorwürfe gegen die Regierung sollten ruhig und sachlich geprüft werden. Es wird sich erweisen, dass alles nur eine Erfindung der Westlichen Wertegemeinschaft gewesen ist, kein einziger Vorfall könnte plausibel durch unabhängige Experten als Verbrechen der Regierung festgestellt werden.

  2. Lieber Gerd Müller,

    dass sich die Lage in Syrien bessert, kann ich nicht erkennen. Immer noch leben hunderttausende Mensche in eingeschlossenen Gebieten und werden vom Regime ausgehungert. In Ost-Ghouta spitzt sich die Lage dramatisch zu und die Region Idlib erleidet ein Dauerbombardement. Und was die Perspektiven für Flüchtlinge angeht, die zurückkehren, hatte uns General Issam Zahreddine im Sommer 2017 ja hinreichend aufgeklärt….

    Aber für umfangreiche Untersuchungen trete ich natürlich auch ein: Am besten vor dem Internationalen Strafgerichtshof. Bis es so weit ist, unterstütze ich natürlich die Verfahren vor der Bundesanwaltschaft, die bereits gegen das Regime laufen. Das Ergebnis schätze ich allerdings anders ein, als Sie. Ich denke, dass wir Assad für all das – von den Caesar-Files bis hin zu den Chemiewaffenangriffen gegen die eigene Bevölkerung – zur Verantworrtung ziehen werden.

    Um das zu unterstützen schreibe ich u.a. gerne dieses Blog.

    Viele Grüße,

    Ihr Jens-Martin Rode

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